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    Putin nach wie vor populär in Russland

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    MOSKAU, 01. Juli (RIA Nowosti). Die Befürwortung der Tätigkeit der föderalen Staatsführung Russlands, die im Mai angestiegen war, stabilisierte sich im Juni. So fand die Tätigkeit des Staatspräsidenten Putin im Mai bei 70 Prozent der Russen die seit Jahresbeginn höchste positive Bewertung. Im Juni ging diese Quote nur unwesentlich - auf 69 Prozent - zurück. Dies ergab eine Studie des Moskauer Meinungsforschungsinstituts WZIOM.

    Der Präsident ist das einzige Organ der föderalen Macht, dessen Tätigkeit viel mehr positive als negative Beurteilungen findet. Im Februar bewerteten 27 Prozent der Russen seine Arbeit negativ, im Juni waren es 21 Prozent.

    Die Popularität der Tätigkeit der föderalen Regierung und der Staatsduma belief sich im Juni auf 30 bzw. 22 Prozent und blieb somit unverändert. Dabei verringerte sich die Anzahl derjenigen, die mit ihrer Arbeit unzufrieden sind, von 60 bzw. 66 Prozent im April auf 54 bzw. 61 Prozent im Juni.

    Wladimir Putin ist nach wie vor der populärste Politiker in Russland. Im April und Mai vertrauten ihm 40 Prozent der Russen (gegenüber 43 Prozent im März), im Juni stieg die Anzahl der Sympathisanten auf 41 Prozent. Nachdem Zivilschutzminister Sergej Schoigu mit 9 Prozent im März den zweiten Platz dem Duma-Chef Boris Gryslow (10 Prozent) überlassen musste, wurden die beiden im April von Wladimir Schirinowski mit 10 Prozent verdrängt (Gryslow und Schoigu schnitten mit jeweils 9 Prozent ab). Im Mai stieg Schoigus Popularität mit 13 Prozent jedoch wieder auf Platz zwei und er behielt im Juni seine Position bei. Schirinowski rangierte mit 11 Prozent im Mai und mit 10 Prozent im Juni auf Platz drei.

    Die unpopulärsten Politiker sind Wladimir Schirinowski, Anatoli Tschubais und Gennadi Sjuganow. Der KPRF-Chef Sjuganow belegt seit März Platz drei. Im März fand er bei 22 Prozent der Russen Antipathie, im April und Juni schon bei 16 Prozent. Im April war Schirinowski mit 26 Prozent der Negativstimmen der unpopulärste Politiker in Russland. Ihm folgte der Vorstand des Stromkonzerns EES Rossii, Anatoli Tschubais, mit 24 Prozent. Die Anzahl derjenigen, die mit der Politik von Tschubais unzufrieden sind, stieg im Mai auf 29 Prozent und verringerte sich im Juni auf 26 Prozent. Die Zahl der Russen, die Schirinowski ihr Misstrauen aussprechen, lag im Mai bei 27 Prozent und verringerte sich im Juni auf 21 Prozent.

    Auf Platz eins im Rating der möglichen Präsidentschaftskandidaten rangiert Wladimir Putin. Im Mai hätten für ihn 47 Prozent und im Juni 49 Prozent der Russen gestimmt. Auf Platz zwei war Schirinowski mit 6 Prozent im Mai und im Juni und mit 5 Prozent im März und April, auf Platz drei rangierte Sjuganow (4 Prozent im März und April und 5 Prozent im Mai und im Juni).

    Im Rahmen der Studie wurden 1600 Personen in 153 Siedlungen von 46 russischen Regionen befragt. Der statistische Fehler lag dabei unter 3,4 Prozent.

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