Radio
    Panorama

    Russische Menschenrechtler begrüßen Beginn des Zusammenwirkens mit Innenbehörde

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0
    MOSKAU, 1. Juli (RIA Nowosti). Die russischen Menschenrechtler haben den Beginn der Zusammenarbeit mit dem Innenministerium Russlands im Kampf gegen den Extremismus begrüßt. Das teilte der Leiter des Moskauer Büros für Menschenrechte, Alexander Brod, am Freitag telefonisch aus der baschkirischen Hauptstadt Ufa mit, wo er an einer Konferenz von Vertretern des Innenministeriums Russlands und von Menschenrechtlern teilnahm. Die Konferenz galt dem Zusammenwirken zwischen Rechtsschutzorganen und Menschenrechtlern bei der Vorbeugung und Verhinderung diverser Erscheinungen des Extremismus.

    "Wir sind mit dem Beginn unserer Kooperation zufrieden", sagte Brod und verwies auf die große Bedeutung des gemeinsamen Vorgehens beider Seiten.

    "In verschiedenen Regionen des Landes werden für Milizionäre Seminare durchgeführt, in denen Menschenrechtler und Experten aus europäischen Ländern über internationale Erfahrungen im Kampf gegen den Extremismus informieren.

    Wir planen mehrere Handbücher über diese Erfahrungen für die Miliz. Eine Broschüre dieser Art - ‚Skinheads in Russland' - ist bereits erschienen", sagte Brod.

    Der Pressesprecher des Innenministeriums Russlands, Waleri Gribakin, hob hervor, dass das Problem des Extremismus unter den Jugendlichen derzeit in Russland äußerst aktuell ist. "Im Department für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Terrorismus des Innenministeriums sind 150 extremistische Jugendorganisationen mit insgesamt mehr als 5000 Mitgliedern erfasst", sagte er.

    "Die Rechtsschutzorgane leisten eine umfangreiche Arbeit bei der Prophylaxe und Verhinderung des Extremismus unter den Jugendlichen und rechnen auf die Hilfe von Menschenrechtsorganisationen", fügte Gribakin hinzu.

    An der Konferenz, die am Samstag zu Ende geht, nehmen auch der baschkirische Innenminister Rafail Diwajew, Vertreter des Forschungsinstituts der Generalstaatsanwaltschaft sowie des Innenministeriums Russlands und diverser Menschenrechtsorganisationen teil.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren