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    Umfrage: Mehrheit der russischen Bürger plädiert für die Anwendung der Todesstrafe

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    MOSKAU, 06. Juli (RIA Nowosti). Für die Anwendung der Todesstrafe plädiert die Mehrheit der russischen Bürger, aber ihre Zahl verringert sich immer mehr. Das geht aus den Ergebnissen einer Umfrage hervor, die vom analytischen Zentrum von Juri Lewada durchgeführt wurde.

    Dabei ergab sich, dass die Zahl derjenigen, die die Anwendung der Todesstrafe für notwendig halten, seit drei Jahren von 79 auf 65 Prozent zurückgegangen ist. Gleichzeitig stieg die Zahl der Gegner der Todesstrafe von 17 auf 25 Prozent.

    Bei den Anhängern der Todesstrafe handelt es sich vor allem um Männer und um Personen ab 40 Jahren mit Fachschulabschluss und einem mittleren Einkommen (3000 bis 9000 Rubel monatlich).

    Gegen die Todesstrafe wenden sich vor allem Frauen und Personen unter 40 Jahren mit Hochschulabschluss und mit überdurchschnittlichen Einkommen.

    Die Untersuchung ergab ferner, dass die meisten Anhänger der Todesstrafe in kleineren Städten leben.

    Bemerkenswert ist, dass die Anhänger der Partei "Einheitliches Russland" gegen die Todesstrafe und die Anhänger der KPRF dafür sind.

    Die Umfrage wurde vom 17. bis 20. Juni 2005 durchgeführt. Daran waren 1 600 Bürger in 128 Ortschaften beteiligt.

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