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    Beslan: Keine verbotenen Waffen eingesetzt

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    WLADIKAWKAS, 12. Juli (RIA Nowosti). Russlands stellvertretender Generalstaatsanwalt Nikolaj Schepel trat Gerüchten entgegen, nach denen gegen die Terroristen in Beslan von internationalen Konventionen verbotene Waffen eingesetzt worden seien.

    Eine Laboruntersuchung der Militärakademie für den radioaktiven, Chemie- und biologischen Schutz habe ergeben, dass die Flammenwerfer vom Typ Schmel, die von Spezialeinheiten bei ihrem Einsatz in Beslan eingesetzt wurden, keinen Brand in der Schule verursachen konnten.

    "Alle Gespräche über den Einsatz von Waffen, die durch internationale Konventionen verboten sind, entfallen also von selbst", sagte Schepel.

    Was Panzer angehe, so kamen diese erst dann zum Einsatz, als es in der Schule keine Geiseln mehr gab, behauptete Schepel.

    Am 1. September 2004 nahmen Terroristen in einer Schule in Beslan (Republik Nordossetien, Nordkaukasus) am ersten Schultag des Jahres mehr als 1.200 Geiseln, vor allem Kinder. Bei der Erstürmung der Schule kamen am 3. September 330 Geiseln, darunter 186 Kinder ums Leben. 918 Geiseln konnten gerettet werden.

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