10:56 18 Januar 2017
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    Der Mittäterschaft bei Ereignissen in Borosdinowskaja Verdächtigte festgenommen

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    GROSNY, 13. Juli (RIA Nowosti). Die Rechtsschutzorgane der Tschetschenischen Republik haben Personen, die der Mittäterschaft bei den Ereignissen in der Staniza Borosdinowskaja verdächtigt werden, festgenommen. Das teilte der Präsident Tschetscheniens Alu Alchanow am Mittwoch gegenüber Journalisten mit.

    Er bezeichnete die Zahl der Festgenommenen und ihre Namen nicht näher, sondern sagte lediglich, dass einer der Festgenommenen Milizabschnittsoberinspektor der Rayonabteilung des Innern sei.

    Der Präsident erklärte, dass er über keine Informationen über das Schicksal der elf Personen verfüge, die im Verlauf der Sonderoperation am 4. Juni in der Staniza Borosdinowskaja verschwunden waren.

    "Leider verfüge ich über keine konkreten Informationen über ihren Aufenthaltsort und darüber, ob sie noch am Leben oder tot sind", sagte Alchanow.

    In der Staniza Borosdinowskaja, die im tschetschenischen Rayon Schelkowskaja in der Nähe der Verwaltungsgrenze zu Dagestan (Republik im Bestand der Russischen Föderation) liegt, war am 4. Juni eine Sonderoperation zur Überprüfung der Einhaltung der Meldeordnung durchgeführt worden. Später meldeten Ortseinwohner den Tod von zwei und das Verschwinden von elf Menschen.

    Die Einwohner der Staniza siedelten zum Zeichen des Protestes in ein von ihnen auf dem Territorium von Dagestan aufgeschlagenes Zeltlager über und weigerten sich, an ihren ständigen Wohnort zurückzukehren. Vertreter der Führung Tschetscheniens und des föderalen Zentrums waren in der Staniza zur Regelung der Situation eingetroffen.

    Der bevollmächtigte Vertreter des russischen Präsidenten im Südlichen Föderalbezirk, Dmitri Kosak, der ebenfalls nach Tschetschenien gekommen war, erklärte, dass in Borosdinowskaja das Gesetz verletzt worden wäre.

    Ende Juni kehrten die Einwohner von Borosdinowskaja in ihre Siedlung zurück.

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