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    48 Prozent der Russen vermerken eine bessere Arbeit der russischen Presse

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    MOSKAU, 14. Juli (RIA Nowosti). 48 Prozent der Bewohner Russlands meinen, seit einem oder zwei Jahren sei die russische Presse interessanter geworden. Davon zeugen die Angaben einer Befragung, die das Gesamtrussische Zentrum zum Studium der öffentlichen Meinung (WZIOM) veröffentlicht hat.

    Jeder vierte (26 Prozent) findet darin keine inhaltlichen Veränderungen. 12 Prozent der Bürger der Russischen Föderation meinen, die Zeitungen und Zeitschriften seien weniger interessant geworden.

    Im Vertrauens-Rating der Massenmedien führen die zentralen Ausgaben: Ihnen vertrauen 41 Prozent der Befragten (unter den Einwohnern von Moskau und Sankt Petersburg ist der Anteil noch höher, er macht 57 Prozent aus). Den örtlichen Massenmedien vertrauen in ganz Russland 15 Prozent der Befragten (in den Großstädten sind es 21 Prozent), den Gebietsausgaben lediglich 7 Prozent der Bürger Russlands. Jeder vierte Befragte (27 Prozent) vertraut überhaupt keinen Informationsquellen.

    Die gefragteste Informationsquelle ist für die Mehrheit der Russen das Fernsehen: 76 Prozent der Befragten schöpfen Informationen aus den zentralen TV-Kanälen, 32 Prozent aus den Gebiets- und 28 Prozent aus den örtlichen, regionalen Kanälen. Der zentrale Rundfunk und die zentrale Presse finden ungefähr die gleiche Nachfrage (27 Prozent beziehen ihre Informationen aus dem Rundfunk und 25 Prozent aus den Zeitungen). Unter den örtlichen Massenmedien sind die Zeitungen populärer als der Rundfunk (23 beziehungsweise 12 Prozent). Jeder zehnte Russe zieht es vor, das Internet als Informationsquelle zu nutzen.

    Das WZIOM führte diese gesamtrussische Umfrage am 25. und 26. Juni 2005 durch. Befragt wurden 1 594 Personen in 153 Ortschaften aus 46 Gebieten, Regionen und Republiken des Landes. Der statistische Fehler liegt nicht über 3,4 Prozent.

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