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    "Rossijskaja Gaseta": Business-Schule der Moskauer Universität auf Liste der Weltbesten

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    MOSKAU, 15. Juli (RIA Nowosti). Die Business-Schule der Moskauer staatlichen "Lomonossow"-Universität ist erstmals in der Liste der besten 100 Schulen der Welt und der 40 besten Schulen Europas erwähnt worden, berichtet die Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" am Freitag.

    Die Listen wurden von der angesehenen Agentur QS TopMBA zusammengestellt, der führenden Gesellschaft auf dem Gebiet von Forschungen und Consulting im Bereich der MBA-Ausbildung. Rund 4000 auf dem internationalen Arbeitsmarkt aktive Arbeitsvermittler hatten bei Umfragen angegeben, Absolventen welcher Geschäftsschulen sie bei der Arbeitsvermittlung vorziehen würden.

    Eine Sensation der Studie bestand darin, dass die früheren Studenten der Business-Schule der "Lomonossow"-Universität neben den Abgängern von Oxford, Harward und der Londoner Wirtschaftsschule auf diese ehrenvolle Liste kamen. Mehr noch: Nach der Liste zu urteilen, hat die Schule nicht nur in Russland keine Konkurrenten, sondern auch in ganz Osteuropa.

    Die Profis des Personalmarkts sind positiv eingestellt. Sie sind der Auffassung, dass die internationale Einstellung zur Geschäftsausbildung in Russland ernsthafter sein wird. "Es wird weniger Vorurteile in Bezug auf die Abgänger der russischen Geschäftsschulen geben", meinte Anastassija Sokolowa, leitende Expertin der Arbeitsvermittlungsagentur "Lider-Professional".

    Der Spurt der Business-Schule der "Lomonossow"-Universität inspirierte auch die russischen Behörden. Der Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel, German Gref, unterstützte bereits die Idee einer Teilfinanzierung der niveauvollen MBA-Ausbildung seitens des Staates. In Moskau und in Sankt Petersburg sollen noch zwei größere Wirtschaftsschulen mit Etats von jeweils rund 200 Millionen Dollar gegründet werden. Mittel werden auch von Unternehmen kommen, die als Sponsoren agieren werden, weil sie die zukünftigen Absolventen bei sich gerne einstellen würden.

    Der Nutzen von der Entwicklung der einheimischen MBA-Programme ist offensichtlich. Erstens: Russland wird nicht mehr die Bildungssysteme anderer Länder ernähren, sondern endlich in sein eigenes investieren. Zweitens: Je mehr es nach den MBA-Methodiken ausgebildeten Geschäftsleute gibt, desto realer ist der Traum von einer BIP-Verdoppelung. Nach Ansicht von Experten braucht die russische Wirtschaft jährlich mehr als 300 000 MBA-Fachleute, um die Konkurrenzfähigkeit der russischen Wirtschaft aufrechtzuerhalten.

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