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    Sepharden aus den GUS-Staaten schaffen einen eigenen Rat

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Nowosti). Der Gründungskongress des Rates der sephardischen Juden der GUS-Staaten tagt am Mittwoch in Moskau.

    Wie die Pressestelle der Föderation der jüdischen Gemeinden der GUS-Staaten mitteilte, zählen bucharische, georgische Juden sowie Bergjuden zu den sephardischen Juden.

    Dem Gründungsforum des Rates gehören der Präsident der Föderation jüdischer Gemeinden aus den GUS-Staaten, Lew Lewajew, der Hauptrabbiner Russlands, Berl Lazar, der sephardische Hauptrabbiner Israels, Schlomo Amar, und ungefähr hundert weitere Abgeordnete an.

    Der zu gründende Rat ist berufen, Probleme der Wahrung der religiösen, ethnischen und kulturellen Identität der Sepharden, ihrer Integration in das gesellschaftliche und sozialökonomische Leben ihrer Aufenthaltsländer sowie ihrer Beziehungen mit den europäischen Juden, den Aschkenasen, zu lösen.

    Der Rat wird die Interessen der Sepharden gegenüber dem Staat und der Gesellschaft in Russland und in anderen GUS-Staaten wahrnehmen. Besondere Aufmerksamkeit soll den Sprachproblemen sowie der Bildung und Erziehung der Jugendlichen gewidmet werden.

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