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    Erster Gedenkgottesdienst buddhistischer Mönche aus Südkorea auf Sachalin

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    JUSCHNO-SACHALINSK, 28. Juli (RIA Nowosti). Auf der russischen Insel Sachalin trafen buddhistische Mönche aus der Republik Korea ein.

    Die Pressestelle des Gebietskomitees für Beziehungen mit dem Ausland und interregionale Kooperation teilte RIA Nowosti mit, dass die Geistlichen einen Gedenkgottesdienst für auf Sachalin verstorbene Landsleute abhalten werden.

    Am Donnerstag reisen die Buddhisten in die Stadt Uglegorsk am Westufer der Insel, wo in den 30 - 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts von Japanern gefangene Koreaner in Arbeitslagern Holz fällten und in Kohlebergwerken arbeiteten.

    Am Sonnabend, dem 30. Juli, halten die Geistlichen einen Gedenkgottesdienst in der Hafenstadt Korsakow ab. Als die Südkurilen in den Jahren 1905 - 1945 unter japanischer Herrschaft standen, wurden über den Hafen Otomari, wie ihn die Japaner damals nannten, Zehntausende von Koreanern nach Sachalin verschleppt.

    Die Veranstaltungen sind dem 60. Jahrestag der Befreiung der koreanischen Halbinsel und Südsachalins von den japanischen Militaristen gewidmet.

    Die Delegation aus der Republik Korea leitet der Abgeordnete des Nationalen Parlaments, Han Men Suk. Ihr gehören Schauspieler des Staatlichen Instituts der Künste Südkoreas sowie Repräsentanten des Staates an. Der Aufenthalt der Delegation im Gebiet Sachalin geht am 1. August zu Ende.