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    Neues Geschichtslehrbuch könnte Beziehungen Japans mit China und Südkorea belasten

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    TOKIO, 28. Juli (RIA Nowosti). Der Bildungsrat Tokios befürwortete am Donnerstag „Das Neue Lehrbuch der Geschichte“ für Mittelschulen, welches von nationalistischen Positionen durchdrungen ist. Der Inhalt löst in China und Südkorea äußerste Empörung aus und kann zu einer weiteren Abkühlung in den Beziehungen Japans mit beiden Ländern führen.

    Das Lehrbuch umgeht schweigend die aggressive Politik, die Japan in den Jahren des Zweiten Weltkrieges im Fernen Osten betrieben hat. Die Handlungen der damaligen Machthaber Japans werden als Versuch der Befreiung der Länder der Region ausgegeben.

    Südkorea und China nehmen das als Zeichen eines Bekenntnisses der heutigen Landesführung zur militaristischen Vergangenheit des Nachbarlandes auf.

    Im April 2005, als das japanische Bildungsministerium Lehrbücher nationalistischer Prägung zugelassen hatte, erschütterten antijapanische Demonstrationen die beiden Nachbarländer.

    Wie ein Vertreter der Tokioter Stadtregierung bei einem Pressegespräch bekannt gab, werden die neuen Geschichtslehrbücher im kommenden Schuljahr, welches in Japan am 1. April beginnt, in 26 Mittelschulen der Hauptstadt im Unterricht eingesetzt.

    Vor zwei Wochen ließ der Bildungsrat der Stadt Otawara in der Präfektur Totigi 150 Kilometer nördlich von Tokio für vier Schulen mit 1.660 Schülern die Lehrbücher zum Unterricht zu

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