00:16 25 Januar 2017
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    Selbstmordattentäter haben mit Islam nichts gemein

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    MOSKAU, 28. Juli (RIA Nowosti). Die Selbstmordattentäter, die sich als "Krieger Allahs" bezeichnen, haben mit dem Islam nichts gemein, heißt es in einer Erklärung des Beauftragten des russischen Außenministeriums für Beziehungen mit der Organisation Islamische Konferenz (OIC), Weniamin Popow. Die Erklärung wurde am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in der RIA Nowosti verlesen, die Sozialprojekten für die russischen Moslems gewidmet war.

    "Die Terroranschläge in Großbritannien und Ägypten, Dagestan und Tschetschenien, verübt von Personen, die sich Krieger Allahs nennen, führen dazu, dass die islamische Welt im Bewusstsein vieler Menschen immer mehr als eine Gefahr, als etwas Schreckliches und Fremdes empfunden wird", geht aus der Erklärung hervor.

    Ziel dieser Anschläge sei es, Panik, Chaos und Instabilität zu säen.

    "Man darf nicht wegen der Taten einzelner Verbrecher ganzen Nationen oder Religionen Extremismus vorwerfen", betont der russische Botschafter.

    Die Organisation Islamische Konferenz ist gegenwärtig eines der größten und einflussreichsten internationalen moslemischen Gremien, dem 57 Staaten mit mehr als einer Milliarde Einwohnern angehören.

    Auf dem OIC-Gipfel Ende Juni in der Hauptstadt von Jemen, Sanaa, erhielt Russland, wo über 20 Millionen Moslems leben, den Status eines IOC-Beobachters.