01:20 23 Januar 2017
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    Sterblichkeit in Russland lag im ersten Halbjahr 2005 um 70 Prozent über der Geburtenzahl

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    MOSKAU, 29. Juli (RIA Nowosti). Die Sterbeziffer in Russland lag im Zeitraum von Januar bis Mai 2005 um 70 Prozent über der Geburtenrate. Das geht aus einem Bericht des russischen Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung und Handel hervor, der am Freitag auf der offiziellen Internet-Seite des Ministeriums veröffentlicht wurde.

    Nach Angaben des Ministeriums betrug die Sterbeziffer in 27 Regionen Russlands das Doppelte bis Dreifache gegenüber der Geburtenzahl.

    Im genannten Zeitraum wurden in Russland insgesamt 507 300 Menschen geboren und 998 500 Menschen sind gestorben. Somit lag der natürliche Bevölkerungsverlust bei 401 200 Menschen.

    Eine natürliche Bevölkerungszunahme wurde in 15 Subjekten der Russischen Föderation registriert. Dazu gehören die Nordkaukasus-Republiken Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien.

    Die zahlenmäßigen Bevölkerungsverluste werden durch den Migrationszuwachs teilweise ausgeglichen, vor allem in den Regionen mit einem überdurchschnittlichen und einem mittleren Entwicklungsniveau.

    So hat der Einwandererzustrom in Moskau den natürlichen Bevölkerungsverlust vollständig ausgeglichen und diese Kennziffer sogar um 6,2 Prozent übertroffen.