09:24 18 Oktober 2017
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    Gerichtsprozess gegen drei mongolische Militärangehörige abgeschlossen

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    KRASNOJARSK, 1. August (RIA Nowosti). Das Oberste Gericht der russischen Teilrepublik Tuwa in Südsibirien verurteilte drei mongolische Grenzschützer. Sie hatten die Staatsgrenze Russlands illegal am 25. Mai überquert und sind nach Tuwa eingedrungen, wobei sie Waffen bei sich trugen. Das erfuhr RIA Nowosti am Montag vom Leiter der Pressestelle der Staatsanwaltschaft der Republik, Wasilij Kriwdik.

    Er unterstrich, dass der 19jährige Naranzezeg vor der Flucht aus dem Standort seines Truppenteils einen Leutnant und einen Feldwebel ermordete und später zwei seiner Dienstgefährten zu der Flucht verführte. Das Oberste Gericht verhandelte in der Strafsache nur wegen zwei Artikel des russischen Strafrechts: Unbefugter Waffenbesitz und illegaler Grenzübertritt.

    Entsprechend der erwiesenen Schuld gemäß der beiden Paragrafen hielt das Gericht die Verurteilung des Soldaten Naranzezeg zu vier Jahren Freiheitsstrafe und seiner zwei Komplizen zu jeweils drei Jahren Haftstrafe für angemessen.

    Demnächst wird über die Auslieferung der drei Grenzverletzer an die Mongolei entschieden. Die mongolischen Behörden wollen sie auf der Grundlage des nationalen Strafrechts wegen drei Delikten verklagen, darunter wegen Mordes an Dienstkameraden.

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