12:07 28 April 2017
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    Südossetiens Ombudsman: Rechte der in Georgien inhaftierten Osseten schützen

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    MOSKAU, 11. August (RIA Nowosti). Der Menschenrechtsbeauftragte Südossetiens, Dawid Sanakojew, bittet internationale Organisationen, die Möglichkeit zu erwägen, ihre Experten zur Klärung der Umstände und der Rechtsverletzungen durch georgische Rechtsschutzorgane bei der Festnahme von drei Bürgern Südossetiens einzusetzen. Sanakojew hat dahingehende Schreiben an den UNO-Sonderberichterstatter gegen Folter, Manfred Novak, den Chef der OSZE-Mission in Georgien, Botschafter Roy Reeve, und den Leiter der Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Georgien, Paul Castell, gerichtet.

    Das verlautete am Donnerstag beim Informations- und Pressekomitee der nichtanerkannten Republik Südossetien gegenüber der RIA Nowosti.

    Nach Angaben der Dienststelle werden zurzeit in georgischen Gefängnissen 15 Einwohner Südossetiens festgehalten. Dabei „sind die Informationen über die Umstände der Festnahme und die erhobenen Anschuldigungen, die von der georgischen Seite geliefert werden, in der Regel widersprüchlich. Außerdem kommen die Nachrichten mit großer Verspätung, was es unmöglich macht, die Situation unvoreingenommen einzuschätzen und auf solche Zwischenfälle rechtzeitig zu reagieren.“

    Der Außenminister der nichtanerkannten Republik Südossetien, Murad Dschiojew, hat am Donnerstag in einem Brief an den Botschafter Russlands in Georgien, Wladimir Tschchikwischwili, darum gebeten, zur Freilassung von zwei Bürgern Südossetiens - Sassejew und Kotschijew, die eines Terroraktes in Gori verdächtigt werden - beizutragen.

    Bei der Explosion eines am Polizeigebäude in Gori geparkten Pkw, der mit 70 Kilogramm Plastid und Hexogen bestückt war, am 1. Februar waren drei Polizisten umgekommen. 20 Personen wurden verletzt, zum Teil schwer.

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