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    Zunehmende Kritik der Russen an Regierung

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    MOSKAU, 29. August (RIA Nowosti). Gegenüber dem August vorigen Jahres sei die Kritik der Russen an der Tätigkeit der Regierung unter Michail Fradkow merklich gestiegen. So sind zurzeit 52 Prozent der Bürger Russlands darüber besorgt, dass das Ministerkabinett den Preisanstieg und die Senkung der Einkünfte der Bevölkerung nicht aufhalten kann. Vor einem Jahr übten 45 Prozent der Russen solche Kritik. Davon zeugen Umfrageergebnisse, die das Analytische Zentrum Juri Lewadas verbreitet hat.

    Die Regierung trage keine Sorge für den sozialen Schutz der Bevölkerung, meinen 42 Prozent der Befragten (vor einem Jahr vertraten 41 Prozent der Befragten diese Auffassung). Sie könne die Menschen nicht mit Arbeit versorgen, meinen 36 Prozent der Russen (gegenüber 33 Prozent im Vorjahr). Das Kabinett könne nicht mit der Krise in der Wirtschaft und dem Rückgang der Produktion fertig werden, meinen 30 Prozent der Probanden (gegenüber 23 Prozent).

    Die Regierung habe kein durchdachtes Programm für die Überwindung der Krise, finden 24 Prozent der Befragten (17 Prozent). Die Regierung kämpfe nicht effektiv genug gegen die Kriminalität, meinen 23 Prozent der Russen (16 Prozent). Sie sei korrumpiert und handele in erster Linie im eigenen Interesse, äußerten 22 Prozent der Befragten (22 Prozent). Die Regierung sei außer Stande, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und den Terroristen das Handwerk zu legen, davon sind 21 Prozent der Befragten überzeugt (15 Prozent).

    Keine Forderungen an die Regierung haben 5 Prozent der Befragten (gegenüber 8 Prozent).

    Bei dieser gesamtrussischen Repräsentativbefragung wurden Ende August in 128 Ortschaften aus 46 Regionen der Russischen Föderation 1 600 Probanden einbezogen. Die Ergebnisse wurden mit der analogen Befragung vom August 2004 verglichen. Der statistische Fehler liegt nicht über 3 Prozent.

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