01:14 25 September 2018
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    Rechtsanwalt: Die wegen des Anschlags auf Tschubais Angeklagten sind des Terrorismus beschuldigt

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    MOSKAU, 23. September (RIA Nowosti). Gegen die Angeklagten in der Strafsache wegen des Anschlags auf Tschubais wurde die Beschuldigung des Terrorismus erhoben. Das teilte Oksana Michalkina, Verteidigerin eines der Angeklagten - des Obersten der Hauptaufklärungsverwaltung Wladimir Kwatschkow - im Gespräch mit der RIA Nowosti mit.

    Der Rechtsanwältin zufolge sei ihr Mandant früher des Mordanschlags auf Tschubais und der ungesetzlichen Waffenaufbewahrung beschuldigt worden. Jetzt sei auch noch "Terrorismus" hinzugefügt worden.

    Die Anwälte der anderen Angeklagten - der ehemaligen Angehörigen der Luftlandetruppen Alexander Najdjonow und Robert Jaschin - bestätigten gegenüber der RIA Nowosti ebenfalls, dass gegen ihre Mandanten zusätzlich die Beschuldigung des "Terrorismus" erhoben worden sei.

    Gegen die Wagenkolonne von Tschubais war am Morgen des 17. März bei der Ausfahrt aus der Siedlung Schaworonki bei Moskau ein Sprengstoffanschlagt verübt worden, danach wurde sie aus Feuerwaffen beschossen. Der Chef von RAO "EES Rossii" blieb dabei unversehrt.

    Wegen des Anschlags wurden drei Personen festgenommen - die ehemaligen Angehörigen des 45. Regiments der Luftlandetruppen Alexander Najdjonow und Robert Jaschin sowie der ehemalige Mitarbeiter des Generalstabs Oberst Wladimir Kwatschkow.

    Nach der Version der Anklage sollen sie das Verbrechen wegen ihrer extremistischen Anschauungen und der Feindseligkeit gegen Tschubais verübt haben.

    Die Angeklagten bekennen sich nicht schuldig.

    Am Vortag setzte Wladimir Kwatschkow über seine Absicht in Kenntnis, für die Staatsduma (Unterhaus des Parlaments) in einem Moskauer Wahlbezirk zu kandidieren. Er folgte dem Beispiel des Exchefs des russischen Erdölunternehmens Yukos Michail Chodorkowski, der in der Untersuchungshaft befindlich den Wunsch äußerte, in die Staatsduma gewählt zu werden.

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