00:57 26 Februar 2018
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    Zahl der Armen in Moskau um 5,8 Prozent zurückgegangen

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    MOSKAU, 22. November (RIA Nowosti). Rund 18 Prozent der Moskauer Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Das sagte die Erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters in der Moskauer Stadtregierung und Leiterin des Komplexes der sozialen Sphäre, Ljudmilla Schwezowa, am Dienstag in einer Live-Sendung des Fernsehsenders TVC. Nach ihren Angaben lebten vor zwei Jahren noch 23,8 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. "Wir konnten diesen Prozentsatz etwas verringern."

    Schwezowa teilte mit, dass die Durchschnittslöhne der Moskauer in diesem Jahr um 24,8 Prozent gewachsen seien, während die Inflationsrate zwölf Prozent betrug. "Die Lohnerhöhung überholt offenbar die Inflation", konstatierte sie.

    Vom 1. August dieses Jahres an seien die Gehälter der Staatsbediensteten in der russischen Hauptstadt um 50 Prozent gewachsen. "Die Gehälter der Sanitäterinnen und der Bibliothekare stiegen um 74 Prozent", fügte die Erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters hinzu. Der Durchschnittslohn eines Schullehrers in Moskau beträgt 10 500 Rubel (rund 310 Euro). "Das ist um 2 000 Rubel mehr, als im vergangenen Jahr", sagte sie.

    "Wir müssen diese positive Tendenz festigen", so Schwezowa. Es sei notwendig, zur Lohnerhöhung für die Staatsbediensteten im kommenden Jahr 67 Milliarden Rubel (fast zwei Milliarden Euro) aus dem Stadtbudget bereitzustellen, sagte die Beamtin.