21:48 21 August 2017
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    Giftteppich im Amur bereits hinter Chabarowsk

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    WLADIWOSTOK, 29 Dezember (RIA Nowosti). Der Schadstoffteppich, der über den Amur treibt, hat die Stadtgrenzen Chabarowsks hinter sich gelassen. Darüber hat die fernöstliche Regionalverwaltung des Zivilschutzes RIA Nowosti informiert. "Am Donnerstag wurde die erhöhte Einsatzbereitschaft der operativen Stäbe aufgehoben", hieß es in der Pressestelle.

    Die zentrale Wasserversorgung der Stadt musste während der Zeit, in der der Teppich durch Chabarowsk zog, nicht abgeschaltet werden. Die Qualität des Trinkwassers entspreche den Hygienevorschriften, was auch darauf zurückzuführen sei, dass es zweimal mit Aktivkohle gereinigt worden sei.

    Wasserproben, die dem Fluss entnommen wurden, belegen, dass der Gehalt an Nitrobenzol unter der zulässigen Höchstbelastungsgrenze liegt, so die Auskunft des Zivilschutzes.

    Der mit Chemikalien verseuchte Flecken hatte Chabarowsk in der Nacht zum 23. Dezember erreicht. Experten hatten vermerkt, dass sich die Schadstoffbelastungen in dem Maße verringert hatten, wie der Teppich durch den Fluss Sungari weiter gen Amur trieb.

    Die Stadt Amursk wird voraussichtlich am 2. - 3. Januar von dem Giftteppich betroffen sein. Einsatztrupps haben sich laut Zivilschutz bereits dorthin begeben, um Wasserproben zu nehmen.

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