15:53 18 Dezember 2017
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    Wetteranomalien verdoppelten sich in den letzten zehn Jahren

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    MOSKAU, 11. Januar (RIA Nowosti). Anomale Wettererscheinungen haben sich in der ganzen Welt verdoppelt, wenn man das letzte Jahrzehnt mit den vorangegangenen Zeiträumen vergleicht.

    In einem Interview für die "Rossiskaja Gazeta", das am Mittwoch erschienen ist, hat der russische Minister für Zivilschutz, Sergej Shoigu, ausgeführt, dass die Anzahl von gefährlichen hydrometeorologischen Erscheinungen vor dem Hintergrund einer allgemeinen Klimaerwärmung um durchschnittlich zwei Grad pro Jahr rapid in die Höhe geschnellt sei. Derartig gefährliche Erscheinungen hätten sich "früher nur alle 50 - 100 Jahren ereignet". Er unterstrich, die Welt sei auch in diesem Jahr nicht vor derartigen Abnormitäten gefeit.

    "Es wird anhaltende Dürren und in der Folge Waldbrände geben. Wir haben gegenwärtig einen erstaunlich schneereichen Winter in Jakutien. Daraus folgt, es wird starke Überschwemmungen geben", so zählte der Minister auf.

    Der Zivil- und Katastrophenschutz Russlands habe sich schon im vergangenen Jahr auf das Frühjahrshochwasser eingestellt, welches vom Eisstau in den Flüssen hervorgerufen werden wird. "Nur hier in Moskau mag es scheinen, dass man den Eisstau leicht beherrschen kann. Doch wenn er eine Länge von 68 Kilometern und eine Höhe von mehreren Metern bis zum Grund des Gewässers hat, dann wird es selbst mit Bomben sehr, sehr schwer", erläuterte der Minister.

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