04:52 25 September 2018
SNA Radio
    Panorama

    Die Ukraine bleibt für die meisten Russen Freund und Partner - Umfrage

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 01
    MOSKAU, 27. Januar (RIA Novosti). Die Mehrheit der russischen Bevölkerung sieht in der Ukraine einen Freund und Partner.

    Laut den Daten einer Umfrage, die das Gesamtrussische Zentrum zum Studium der öffentlichen Meinung (WZIOM) vom 14. - 15. Januar 2006 durchgeführt hat, vertreten mehr als 60 Prozent der Befragten diese Meinung. Mehr noch, 23 Prozent sehen in dem Nachbarland einen befreundeten Staat, 28 Prozent einen bedeutenden Wirtschafts- und Handelspartner und 9 Prozent einen strategischen Partner.

    Ein Drittel der Respondenten indessen stufte die Ukraine als Rivalen, als Konkurrent (15 Prozent) oder sogar als einen potenziellen Gegner und Feindstaat (16 Prozent) ein.

    In der Altersgruppen bis zu 45 Jahren wird die Ukraine eher als Wirtschafts- und Handelspartner wahrgenommen (31 bis 33 Prozent). Die Altersgruppe ab 60 Jahre und älter sehen in ihr unterdessen ein befreundetes Land (30 Prozent).

    Wenn die Russen nach ihrer Prognose gefragt werden, wie sich die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine entwickeln werden, dann neigt fast die Hälfte (48 Prozent) zu der Auffassung, sie würden nicht mehr den brüderlichen Charakter wie früher tragen, aber in normale Bahnen geraten. Aus den Umfrage-Ergebnissen geht hervor, dass diese Tendenz stärker als noch vor drei Monaten im Aufwärtstrend ist (48 Prozent gegenüber 38 Prozent im Oktober 2005). Optimistisch gab sich ein Drittel der Befragten: 32 Prozent meinen, früher oder später würden die Beziehungen wieder einen freundschaftlichen und brüderlichen Charakter annehmen. Nur 15 Prozent zeigten sich davon überzeugt, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine permanent verschlechtern werden.

    Jeder zweite Respondent (51 Prozent) meinte, es würde den Interessen Russlands entsprechen, wenn sich die Ukraine letztendlich zu einem starken und unabhängigen Staat entwickelt. Den entgegengesetzten Standpunkt nahmen 28 Prozent der Befragten ein.

    Es wurden 1 564 Personen in 153 Ortschaften in 46 Regionen des Landes interviewt. Die statistische Fehlerquote liegt nicht über 3,4 Prozent.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren