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    Institute der Zivilgesellschaft in Russland müssen Terrorismus entgegenwirken

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    MOSKAU, 27. Januar (RIA Novosti). Die Institute der Zivilgesellschaft in Russland müssen gemeinsam mit dem Innenministerium dem Terrorismus und dem Extremismus entgegenwirken. Das sagte der russische Innenminister Raschid Nurgalijew am Freitag in einer Rundtisch-Konferenz zu Problemen des Zusammenwirkens der Organe des Innern und der gesellschaftlichen Vereinigungen für Rechtsordnung und öffentliche Sicherheit.

    Laut Nurgalijew müssen der Staat und die Gesellschaft sich angesichts der Herausforderungen und Bedrohungen von kriminellem Charakter vereinigen, mit denen Russland auf dem Weg zu demokratischen Reformen und zur Integration in die Weltgemeinschaft konfrontiert ist.

    "Wir rechnen mit einer aktiven Position aller Institute der Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Korruption sowie bei der Errichtung einer unüberwindbaren Barriere auf dem Weg des Terrorismus und des Extremismus und der Drogenausbreitung. Es gilt, all diesen Erscheinungen die Finanzbasis zu entziehen und ihre Verbindung mit der illegalen Migration zu zerstören", betonte Nurgalijew.

    Der Minister sprach sich für gemeinsame und entschiedene Maßnahmen aus, die verhindern sollen, dass die Jugend mit extremistischen Ideen und Zielen berauscht wird. "Gerade unter den jungen Menschen werden die bis zum äußersten getriebenen Ideen des Fanatismus - vom sportlichen bis zum radikal-religiösen und dem nationalen Extremismus - verbreitet." Sie würden das ungeheuerliche Förderband in Gang setzen, das Halbwüchsige in das extremistische und organisierte Kriminellenmilieu bringt, sagte der Minister warnend.

    Nurgalijew hat am 20. Januar Briefe an die führenden Geistlichen aller Konfessionen auf russischem Territorim gerichtet. Darin wurde gebeten, den Organen des Innern bei der Arbeit zur Vorbeugung von Verbrechen und zum Anerziehen von Gesetzestreue, geistigen und moralischen Prinzipien und gesunder Lebensweise bei den Bürgern beizustehen.

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