17:05 20 Oktober 2018
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    Vorfristige Haftentlassung früheren FSB-Mannes auf Eis gelegt

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    JEKATERINBURG, 08. Februar (RIA Novosti). Das Gebietsgericht Swerdlowsk hat die Verhandlung der Beschwerde, die die Rechtsanwälte des früheren Mitarbeiters des russischen Geheimdienstes FSB Michail Trepaschkin gegen die gerichtliche Ablehnung einer vorfristigen Haftentlassung ihres Mandanten auf Bewährung eingelegt hatten, auf unbestimmte Zeit vertagt.

    In der Justizbehörde wurde der RIA Novosti mitgeteilt, dass die Richter vor der Wiederaufnahme des Verfahrens Trepaschkin anhören wollen. Zuvor müsse der Strafgefangene jedoch von Nischni Tagil im Gebiet Swerdlowsk nach Jekaterinburg überführt werden, wo in einer Strafanstalt Voraussetzungen für eine Videokonferenz in Realzeit gegeben seien. Außerdem könne der Verurteilte in diesem Fall bei Bedarf auch Anträge stellen. Der Gesprächspartner von RIA Novosti sagte, es sei ungewiss, wann die Überführung Trepaschkins nach Jekaterinburg stattfinden könne.

    Das Stadtgericht von Nischni Tagil hatte Trepaschkin bereits unter Bewährungsauflagen vorfristig aus der Haft entlassen. Das Gebietsgericht Swerdlowsk hatte die Entscheidung jedoch aufgehoben und den Fall zur Neuverhandlung zurück verwiesen. Trepaschkin, unterdessen bereits auf freiem Fuß, wurde in Moskau erneut in Haft genommen und in das Gebiet Swerdlowsk zurückgebracht.

    Der frühere FSB-Mann war wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und in eine Siedlungskolonie verbannt worden.

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