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    Pressethemen vom Sonntag, dem 26. Februar 2006

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    MOSKAU, RIA Novosti

    "Wedomosti" (www.vedomosti.ru)

    - Personenkult: Angstverdrängen - 50. Jahrestag des Rechenschaftsberichts des Ersten Sekretärs des ZK der KPdSU, Nikita Chruschtschow, an den 20. Parteitag der KPdSU "Über den Personenkult und dessen Folgen". Schon längst verschwunden ist die KPdSU mit ihren Zentralkomitees, Sekretären und Parteitagen. Nur einige wenige wissen, wer Chruschtschow war, und verstehen den Sinn der Wortverbindung "Personenkult". Was feiern wir eigentlich? Kommentar von Marietta Tschudakowa, Professorin an der Hochschule für Literatur und Mitgliederin der Europäischen Akademie,.

    - Renault kommt zu Hilfe. AvtoVAS will Fahrgestelle ausländischer Autokonzerne nutzen und als Prototyp seiner neuen Modelle die Fahrzeuge Renault, Fiat oder DaimlerChrysler nehmen. AvtoVAS-Generaldirektor Igor Jessipowski gab Anfang Februar bekannt, er wolle neben seinem Werk faktisch noch eines mit einer Leistung von bis zu 450 000 Fahrzeugen im Jahr bauen. Er hat vor, in neuen Werkhallen bis zu zwölf Automodelle produzieren, denen vollkommen neue Modelle der Klassen B, C und D zugrunde gelegt werden. Wie die Redaktion erfuhr, hat AvtoVAS durchaus nicht die Absicht, diese Modelle in seinem Versuchs- und Konstruktionsbüro zu entwickeln. Das Unternehmen plant, bei einem der großen europäischen Produzenten eine Lizenz zu erwerben, und schon auf ihrer Basis ein neues WAS-Fahrzeug zu entwickeln.

    - Iswestija (www.izvestia.ru)

    - Gaidar (ein bekannter russischer Jugendschriftsteller, fiel am 26. Oktober 1941 im Zweiten Weltkrieg) und Leere. Dieser Tage erklärten die Mitglieder des Arkadi-Gaidar-Schülerstabes in der Stadt Archangelsk über Massenmedien, sie beginnen mit dem Sammeln von Mitteln für einen Gerichtsprozess zum Schutz der Ehre und Würde ihres Abgottes. Eine Empörung der Schüler löste der Film "Arkadi Gaidar" (Dokumentarzyklus "Genies und Bösewichte der ablaufenden Epoche" ) aus, den die Fernsehgesellschaft "Zivilisation" produziert hat. In der Auslegung des Filmautors erscheint der Rotgardist Arkadi Golikow als blutiger Mörder, Henker von Tausenden friedlichen Einwohnern, Alkoholiker und Mensch mit psychischen Störungen. Die beiden Konfliktparteien leiten sich vom bekannten Gaidarschen Prinzip leiten: "Neben der Lüge darf man nicht leben. Man muss sie entlarven."

    - Schabenjagd auf Familienart. Ein Skandal, der mit der Tätigkeit eines großen Beamten zusammenhängt, brach in der Region Stawropol aus.

    Kommersant (www.kommersant.ru)

    - Michail Kasjanow und Irina Chakamada haben ihr gemeinsames Ziel gewechselt. Sie werden eine Bewegung und nicht eine Partei gründen. Wie die Redaktion erfuhr, beschlossen der Ex-Premier Michail Kasjanow und die Spitzenvertreterin der nicht registrierten Partei "Unsere Wahl" Irina Chakamada, eine neue gesellschaftliche Bewegung zu gründen. Ihr werden auch der Ex-Sekretär des Politrates der Union der Rechtskräfte Iwan Starikow und der Gründer der Demokratischen Partei Nikolai Trawkin angehören. Die Entscheidung über die Gründung der Bewegung wurde getroffen, nachdem der Versuch des Ex-Premiers im Dezember vorigen Jahres, sich an die Spitze der Demokratischen Partei zu setzen, gescheitert war.

    - "Ich will kein Präsident, sondern ein Bauleiter sein." Surab Zereteli, Präsident der Russischen Akademie der Künste, eröffnet heute seine individuelle Ausstellung in der Manege. Sein Interview vor der Eröffnung der Ausstellung.

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