04:08 26 April 2018
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    Wie die Russen die Fröste überlebt haben (Umfrage)

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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Der Einfluss des extrem harten Winters auf das Leben der Russen war das Thema einer Befragung, die das Gesamtrussische Zentrum zum Studium der öffentlichen Meinung (WZIOM) unter 1592 Personen in 153 Ortschaften von 46 der 88 Regionen Russlands durchgeführt hat. Der statistische Fehler liegt nicht über 3,4 Prozent.

    Der starke Frost wirkte sich auf die Stimmung von beinahe der Hälfte der Befragten (53 Prozent) aus, wobei sich die Stimmung erwartungsgemäß häufiger (bei 42 Prozent) verschlechterte, aber 11 Prozent der Befragten freuten sich über den Frost (hauptsächlich in Südrussland). Gleichgültig gegenüber den Witterungsverhältnissen blieben 44 Prozent der Befragten.

    Wie kämpften die Russen gegen den Frost? Die wichtigste Maßnahme war passiv: Verzicht auf die üblichen privaten, alltäglichen Gänge (46 Prozent) und sogar auf den Büro- oder Schulbesuch (20 Prozent). Jeder Dritte musste die Fenster und Türen seiner Wohnung zusätzlich abdichten, 13 bis 14 Prozent kauften Heizgeräte und zusätzliche warme Kleidung und warmes Schuhwerk. Menschen mit höheren Einkünften kauften öfter warme Kleidung (31 Prozent) und Heizgeräte (23 Prozent), Menschen mit geringeren Einnahmen verzichteten auf den Büro- und Schulbesuch (28 Prozent).

    Die meisten Befragten betonten, dass die Strom- und Wärmeversorgung während der Fröste störungsfrei funktionierte (81 beziehungsweise 71 Prozent). Viel seltener sind positive Urteile über den öffentlichen Verkehr (49 Prozent), auf Störungen und Pannen in diesem Bereich wiesen 37 Prozent hin. Das Funktionieren von Energieversorgung und Verkehr wurde in Moskau (91 Prozent) und Sankt Petersburg (87 Prozent) besser eingeschätzt als im gesamtrussischen Durchschnitt (66 Prozent).