08:59 24 August 2017
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    Beseitigung der Erdbebenfolgen auf Kamtschatka

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    Auf der russischen Pazifik-Halbinsel Kamtschatka werden die Folgen des verheerenden Erdbebens vom 21. April beseitigt.

    PETROPAWLOWSK-KAMTSCHATSKI, 24. April (RIA Novosti). Auf der russischen Pazifik-Halbinsel Kamtschatka werden die Folgen des verheerenden Erdbebens vom 21. April beseitigt.

    Wie RIA Novosti aus der regionalen Staatsanwaltschaft erfuhr, wurde das Polizeiaufgebot im Katastrophengebiet verstärkt, Marodieren oder sonstige Verbrechen seien in den betroffenen Gebieten nicht gemeldet.

    Am 21. April hatte auf Kamtschatka die Erde gebebt. Das Epizentrum mit einer Stärke von 7,8 der Richter-Skala lag im Autonomen Bezirk der Korjaken. Todesopfer gibt es keine, mindestens 38 Menschen wurden verletzt. Der materielle Schaden wird auf 1,5 Milliarden Rubel (ca. 45 Millionen Euro) geschätzt. Die Region wurde zum Notstandsgebiet erklärt. An der Beseitigung der Folgen beteiligen sich über 1 400 Menschen und 240 Maschinen sind im Einsatz.

    In der Region werden unterdessen weitere Erdstöße mit der Stärke von bis zu 5 der Richter-Skala gemeldet, erfuhr RIA Novosti am Montag aus der lokalen Erdbebenwarte. Die Frequenz und die Stärke der Stöße haben deutlich nachgelassen, doch dauern diese weiter an.

    Das Erdbeben zerstörte Schulen, Kindergärten und ein Krankenhaus. Lediglich 30 Prozent der Wohnhäuser sind laut Experten noch bewohnbar.

    Die Wiederherstellung läuft auf hohen Touren, erfuhr RIA Novosti im zuständigen Krisenstab. Die Stromversorgung konnte praktisch völlig wiederhergestellt werden. Die Evakuierung wird fortgesetzt.

    Andere fernöstliche Regionen Russlands und das Zivilschutzministerium schicken humanitäre Hilfe ins Katastrophengebiet.

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