17:47 16 Dezember 2017
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    Journalistenmord: Russischer Staatsanwalt fordert Schuldspruch für Verdächtige

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    MOSKAU, 02. Mai (RIA Novosti). Im Prozess wegen dem Mord an Paul Chlebnikow, Chefredakteur der russischen Forbes-Auflage, sieht der Staatsanwalt Dmitri Schochin die Schuld der drei Verdächtigen als bewiesen und fordert für sie einen Schuldspruch.

    Dies teilte Rechtsanwalt Ruslan Koblew mit, der die Interessen eines der Angeklagten vertritt.

    Der Prozess wird vor einem Geschworenengericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Das Gericht setzt sich aus acht Frauen und vier Männern über 30 Jahre zusammen.

    Paul Klebnikov war am 9. Juli 2004 in Moskau ermordet worden. Auf der Anklagebank sitzen drei Tatverdächtige: der Moskauer Notar Fail Sadretdinow sowie Mussa Wachajew und Kasbek Dukusow.

    Laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft steckt hinter dem Mord an Klebnikov eine kriminelle Vereinigung, der neben den Angeklagten weitere Mitglieder angehörten, nach denen jetzt gefahndet wird. Außerdem sei der Auftraggeber ermittelt worden. "Es handelt sich um den aus Tschetschenien stammenden Chosch-Achmed Nuchajew, der der kriminellen Vereinigung für die Tat eine Bezahlung in Aussicht gestellt hatte", hieß es in der Generalstaatsanwaltschaft. Chosch-Achmed Nuchajew ist ebenfalls zur Fahndung ausgeschrieben.

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