23:35 21 Februar 2018
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    Trauer in Russland und Armenien nach Flugzeugunglück über Schwarzem Meer angeordnet

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    MOSKAU, 03. Mai (RIA Novosti). Im Zusammenhang mit dem Absturz der A-320-Maschine über dem Schwarzen Meer, bei dem laut vorläufigen Angaben 113 Personen ums Leben gekommen sind, wird am Freitag in Russland und Armenien Trauer angeordnet. Wie der Pressedienst des Kremls mitteilte, haben das die Präsidenten Wladimir Putin und Robert Kotscharjan beschlossen.

    "Russlands Präsident hat am Mittwochmorgen den armenischen Präsidenten im Zusammenhang mit dem tragischen Unglück mit der Maschine einer armenischen Fluggesellschaft über dem Schwarzen Meer angerufen", heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes.

    Putin informierte Kotscharjan ausführlich über die groß angelegte Such- und Bergungsoperation, die die russische Seite am Ort des Unglücks unternimmt, sowie über weitere Handlungen.

    "Kotscharjan dankte für den Anruf und die ausführlichen Informationen. Demnächst werden sich auch armenische Experten der Operation anschließen", heißt es.

    Bei dem Gespräch betonten beide Seiten, dass dies eine gemeinsame Tragödie für die Völker Russlands und Armeniens ist. Die Staatschefs sprachen den Angehörigen der Opfer in Russland und Armenien ihr tiefempfundenes Mitgefühl aus.

    Die A320-Maschine der Fluggesellschaft Armavia ist auf dem Linienflug Jerewan-Sotschi in der Nacht zum Mittwoch über dem Schwarzen Meer verunglückt. An Bord des Flugzeugs befanden sich 113 Personen, die alle laut vorläufigen Angaben ums Leben gekommen sind.

    Die Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren gemäß dem Teil drei des Artikels 263 des Strafgesetzbuches (Verletzung der Sicherheits- und der Betriebsregeln im Luftverkehr, die die fahrlässige Tötung von zwei bzw. mehreren Personen nach sich gezogen hat) ein.