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    Airbus-Experten helfen bei der Untersuchung des Flugzeugabsturzes bei Sotschi

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    Airbus-Katastrophe (45)
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    MOSKAU/PARIS, 03. Mai (RIA Novosti). Der Konzern Airbus hat eine technische Expertenkommission gebildet, die die russischen Luftfahrt-Behörden bei der Untersuchung des Flugzeugabsturzes bei Sotschi helfen soll.

    Das teilte der Sprecher der Moskauer Konzern-Vertretung, Alexander Botscharow, der RIA Novosti mit.

    Das Verkehrsflugzeug vom Typ A-320 der armenischen Fluggesellschaft Armavia war in der Nacht zum Mittwoch beim Landeanflug auf den Flughafen Adler abgestürzt.

    Wie Botscharow betonte, wird die Untersuchung eines Vorfalls immer vom Luftfahrt-Dienst des Staates durchgeführt, auf dessen Territorium er sich ereignet hat.

    Wie zuvor gemeldet, ist eine sechsköpfige Expertengruppe aus Frankreich bereits zum Unglücksort unterwegs. Botscharow bestätigte, dass sich den Fachleuten aus Toulouse mehrere technische Mitarbeiter der Moskauer Vertretung von Airbus anschließen werden.

    Das Flugzeug vom Typ A-320-211 war im Jahre 1995 vom westeuropäischen Flugzeugbau-Konsortium Airbus gebaut und im Jahre 2004 von der internationalen Gesellschaft Vermille International Services B.V. nach einem Leasingvertrag übernommen worden. Vor seiner Leasingübergabe war das Verkehrsflugzeug in Bordeaux gewartet und umgerüstet worden.

    Dem Sprecher zufolge handelt es sich um eine "Durchschnittsmaschine", die "noch lange hätte fliegen können". "Das ist eine Maschine mittleren Alters", so Botscharow. Die Absturzursache wollte er allerdings nicht kommentieren, denn nur die Untersuchungskommission sei berechtigt, Schlüsse zu ziehen.

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