22:48 21 Juli 2018
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    Airbusabsturz: Funkfeuer-Akkus der Flugschreiber reichen nur noch 30 Tage

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    Airbus-Katastrophe (45)
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    Die Bergungskräfte, die im Absturzraum der armenischen A320 im Einsatz sind, haben nur noch 30 Tage Zeit, um die Flugschreiber zu bergen.

    SOTSCHI, 11. Mai (RIA Novosti). Die Bergungskräfte, die im Absturzraum der armenischen A320 im Einsatz sind, haben nur noch 30 Tage Zeit, um die Flugschreiber zu bergen.

    Die Akkus der Funkfeuer, die an den Flugschreibern installiert sind, reichen nur noch für 30 Tage aus, teilte Alexander Dawydenko, Koordinator der Bergungsoperation, mit.

    Ihm zufolge besitzt Russland etwa zwölf Spezialschiffe, die mit den neusten Rettungs- bzw. Bergungsanlagen ausgerüstet sind und Gegenstände aus bis zu 6 000 Meter Tiefe bergen können. Diese Schiffe seien aber in aller Welt im Einsatz und können den Absturzort der A320 nicht rechtzeitig erreichen.

    Inzwischen wurde bekannt, dass die Lage der Airbus-Flugschreiber auf dem Meeresgrund mit einer Genauigkeit von bis zu fünf Metern ermittelt werden konnte. Das sagte ein Vertreter der Bergungskräfte im Gespräch mit RIA Novosti.

    "Bis jetzt sind mit Hilfe eines französischen Feinpeilungssystems zwei Vermessungen vorgenommen worden, die mit dem russischen Tieftauchgerät ‚Kalmar' bestätigt wurden." Am Freitag soll das ferngesteuerte Tauchgerät ‚Kalmar' eingesetzt werden, um die Angaben über die Lage der Flugschreiber zu bestätigen, hieß es.

    Ein Passagierjet des Typs A-320 der armenischen Fluggesellschaft Armavia war in der Nacht zum 3. Mai auf dem Weg von Jerewan nach Sotschi beim Landeanflug auf den Flughafen Adler (nahe des russischen Badeorts Sotschi) sechs Kilometer vor der russischen Küste ins Schwarze Meer gestürzt. Alle 113 Insassen kamen ums Leben.

    Bei dem Aufprall auf die Wasseroberfläche sei die Maschine völlig zerschellt, teilte Alexej Morosow, Chef des Departements für Flugunfalluntersuchung des Zwischenstaatlichen Luftfahrtkomitees, Journalisten mit.

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