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    Russische Justiz schließt Aufhebung des Moratoriums für Todesstrafe nicht aus

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    Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Wladimr Kolesnikow, schließt die Möglichkeit nicht aus, nach der Bildung eines Geschworenengerichtes in Tschetschenien das Moratorium für die Todesstrafe aufzuheben.

    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti). Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Wladimr Kolesnikow, schließt die Möglichkeit nicht aus, nach der Bildung eines Geschworenengerichtes in Tschetschenien das Moratorium für die Todesstrafe aufzuheben.

    "Auf tschetschenischem Territorium wird ein Geschworenengericht gebildet. Dann werden wir auf diese Frage zurückkommen", sagte Kolesnikow am Freitag.

    Der stellvertretende Generalstaatsanwalt äußerte seine Genugtuung über das am Freitag gegen den Terroristen Nurpascha Kulajew gefällte Urteil.

    Das Oberste Gericht von Nordossetien hatte zuvor am Freitag den einzig überlebenden Teilnehmer am Überfall auf die Schule in Beslan im September 2004 zu lebenslanger Freiheitsstrafe in einer Arbeitsbesserungsanstalt mit strengen Haftbedingungen verurteilt.

    Kolesnikow bemerkte, dass die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für Kulajew gefordert hatte.

    Auf eine Journalistenfrage nach der Möglichkeit der Aufhebung des Moratoriums für die Todesstrafe im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Kulajew sagte Kolesnikow: "Das Urteil ist gefällt und muss vollzogen werden."

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