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    Nordossetiens Präsident wünscht Todesstrafe für Beslan-Terrorist Kulajew

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    Der Präsident der russischen Teilrepublik Nordossetien, Taimuras Mamsurow, hat als Reaktion auf die Verurteilung des Beslan-Geiselnehmers zu lebenslanger Haft geäußert, Nurpaschi Kulajew habe die Todesstrafe verdient.

    WLADIKAWKAS, 26. Mai (RIA Novosti). Der Präsident der russischen Teilrepublik Nordossetien, Taimuras Mamsurow, hat als Reaktion auf die Verurteilung des Beslan-Geiselnehmers zu lebenslanger Haft geäußert, Nurpaschi Kulajew habe die Todesstrafe verdient.

    "Meine Position ist und bleibt: Kulajew hat die Todesstrafe verdient", wird er von seiner Pressestelle in einem Gespräch mit RIA Novosti zitiert.

    "Der Prozess gegen Kulajew war gegen einen Täter gerichtet, der unmittelbar Schuld an der Tragödie von Beslan hatte." Er bedauerte, dass die Todesstrafe nur wegen des geltenden Moratoriums nicht verhängt worden sei, denn die Schuld des Verurteilten sei erwiesen.

    Er brachte indes die Hoffnung, dass das Urteil nicht das letzte Wort bei der Aufklärung des Terroranschlags gewesen sei, wobei er auf die Ermittlungen im Hauptfall verwies, die noch nicht abgeschlossen sind.

    Im September 2004 hatten Terroristen in der Schule Nummer Eins in Beslan Geiseln genommen, unter denen sich auch zwei Kinder des heutigen Präsidenten Nordossetiens befunden haben. Den Vorschlag des früheren inguschetischen Präsidenten, Ruslan Auschew, seine Kinder aus der Schule herauszuholen, hatte Mamsurow abgelehnt.