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    Drogensituation in Russland nach wie vor kompliziert

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti). Die Drogensituation in Russland ist nach wie vor kompliziert, heißt es in einem Schreiben des Föderationsrates (Oberhaus des russischen Parlaments) an die russische Regierung.

    Das Schreiben wurde am Freitag in einer Plenarsitzung des Oberhauses angenommen.

    In dem Schreiben wird betont, dass dieser Fakt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung, die Wirtschaft des Landes, die Rechtsordnung und die Staatssicherheit darstellt.

    In ihrem Schreiben schlugen die Senatoren eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels und der Ausbreitung der Rauschgiftsucht in Russland vor.

    In dem Dokument wird festgestellt, dass gegenwärtig in Russland 343 500 Menschen registriert sind, die an psychischen Störungen leiden und deren Verhaltensweise sich geändert hat, was mit dem Drogenkonsum zusammenhängt. Das ist lediglich ein Teil der Drogenabhängigen.

    "Nach Schätzungen von Spezialisten werden in Russland etwa sechs Millionen Menschen gezählt, die Drogen konsumieren. Dabei sind die meisten von ihnen Menschen im Alter unter 30 Jahren", wird in dem Schreiben betont.

    Die Mitglieder des Föderationsrates schlugen der Regierung vor, die Ausarbeitung und Annahme einer Konzeption zur Staatspolitik bei der Vorbeugung der Rauschgiftsucht und Rechtsverletzungen zu beschleunigen, die mit dem illegalen Handel von rauschgifthaltigen und psychotropen Stoffen in Russland zusammenhängen.

    Außerdem halten sie es für notwendig, ein föderales Zentrum für soziale Rehabilitation von Menschen, die an Rauschgiftsucht leiden, und für soziale Nothilfe zu schaffen.

    Der Föderationsrat schlug der Regierung auch vor, die Tätigkeit der Regierungskommission für die Bekämpfung des Missbrauchs von Rauschgiftmitteln und deren illegalen Handels wieder aufzunehmen und in diese Kommission Vertreter der föderalen Behörden sowie von gesellschaftlichen Vereinigungen und Massenmedien einzubeziehen.

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