18:51 22 August 2017
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    Wenn die Abrissbirne durch die Küche donnert

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    JEKATERINBURG, 14. Juli (RIA Novosti). In Jekaterinburg ist wegen des Versuchs, ein bewohntes Hauses abzureißen, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, hat RIA Novosti von der russischen Generalstaatsanwaltschaft am Freitag erfahren.

    "Die Einwohner der Stepan-Rasin-Straße 126 A in Jekaterinburg haben sich beschwert, dass eine Baufirma mit dem Abriss ihres Hauses begonnen hat, ohne sie vorher überhaupt in Kenntnis gesetzt zu haben", erläuterte ein Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft.

    Es sei ermittelt worden dass, der Grund und Boden, auf dem das Holzhaus mit 58 Wohnungen steht, auf der Grundlage einer Verfügung des Stadtoberhauptes vom 15. Oktober 2004 für den Bau freigegeben und einer Privatfirma als Bauland überantwortet worden ist.

    "Der Bauherr muss die Bewohner gemäß Rechtslage vor dem Beginn der Abrissarbeiten umsiedeln. Das geschah nicht. Die Bauarbeiter begannen mit dem Abriss, ohne über die Bewohner nachzudenken", hieß es bei der Justiz.

    Der Gesprächspartner von RIA Novosti ließ nicht unerwähnt, dass einige Wohnungen nun vollkommen unbewohnbar sind. Anderen Wohnungsinhabern sei ein spürbarer Schaden entstanden, denn die Wohnungen seien nur knapp größeren Beschädigungen entgangen.

    Die zuständige Staatsanwaltschaft in Jekaterinburg hat nach der Prüfung der Beschwerde ein Strafverfahren wegen Willkür eingeleitet und ermittelt die Rechtsverletzer.

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