19:53 15 November 2018
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    Airbus-Katastrophe am Schwarzen Meer war Folge von Pilotenfehlern

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    Die Ermittlungen zur Katastrophe des armenischen Airbus A-320 haben ergeben, dass "nicht adäquate Handlungen des Flugzeugkommandanten" den Absturz verursacht haben.

    JEREWAN, 26. Juli (RIA Novosti). Die Ermittlungen zur Katastrophe des armenischen Airbus A-320 haben ergeben, dass "nicht adäquate Handlungen des Flugzeugkommandanten" den Absturz verursacht haben.

    Zu diesem Schluss gelangten die Mitglieder des Zwischenstaatlichen Luftfahrt-Komitees nach der Zusammenfassung aller Ergebnisse der Untersuchungen zu den Ursachen des Absturzes des armenischen Flugzeuges.

    Eine entsprechende Information der Hauptverwaltung für Zivilluftfahrt Armeniens erhielt am Mittwoch die Nachrichtenagentur Novosti-Armenija.

    Die Ermittlungen hatten ergeben, dass der bei der Landung normale Sinkflug des Flugzeuges in einer Höhe von 340 Metern endete. Der Liner begann eine Rechtskurve bei gleichzeitigem Steigflug. Kurz darauf schaltete der Flugzeugkommandant den Autopiloten ab und versuchte einen Landeanflug, obwohl er die Kontrolle über die Maschine verloren hatte.

    Neben den unbegreiflichen Handlungen des Flugzeugkommandanten fehlte auch die notwendige Reaktion seitens des zweiten Pilots, wurde bei der Verwaltung mitgeteilt.

    Bis zum Aufschlag fehlten jegliche koordinierten Handlungen der Besatzung, die für eine Stabilisierung des Flugzeuges notwendig gewesen wären.

    Laut Gutachten des Zwischenstaatlichen Luftfahrt-Komitees gab es keine Störungen an den Triebwerken und Flugsystemen. Auch Kraftstoff war ausreichend vorhanden.

    Ein Airbus A-320 der armenischen Fluggesellschaft Armavia war in der Nacht zum 3. Mai beim Landeanflug auf den Flughafen Adler in das Schwarze Meer abgestürzt. Alle 113 Insassen kamen dabei ums Leben.

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