22:07 20 September 2017
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    Chinesische Arbeiter verursachen Verschmutzung von Sungari-Nebenfluss

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    CHABAROWSK, 25. August (RIA Novosti). Die Verschmutzung eines Nebenflusses des Sungari mit Produktionsabfällen erfolgte durch Verschulden von zwei chinesischen Arbeitern.

    Das teilte der Vorsitzende des Komitees für Umweltschutz von Chabarowsk, Viktor Dubinin, nach seiner Rückkehr aus Charbin mit, wo eine Konferenz über den ökologischen Zustand des Flusses Amur stattgefunden hatte.

    "Die Behörden von Charbin haben am Donnerstag aus Massenmedien über die Ableitung von Abfällen erfahren", sagte Dubinin. "Der Zwischenfall ereignete sich außerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Stadt Charbin, die 100 Kilometer von Jilin entfernt liegt. Zwei Kraftfahrer sollten benzolhaltige Produktionsrückstände von ihrem Werk zur Verarbeitung nach Jilin bringen. Sie hielten 38 Kilometer vom Fahrziel entfernt an und leiteten die Abfälle in einen Nebenfluss des Sungari ab."

    Die örtlichen Behörden ließen in einer Entfernung von acht Kilometern von Jilin einen Deich aus Kohlensäcken errichten. Laut Dubinin hat die Vorsitzende des Umweltschutzkomitees von Charbin, Bi Lin Tao, mitgeteilt, dass beide Fahrer verhaftet und die Betriebsleitung bestraft worden seien.

    "Die Situation steht jetzt unter Kontrolle. Jede Stunde werden Wasserproben entnommen. Wir sind der Ansicht, dass keine Gefahr mehr besteht", sagte Dubinin.

    Das Generalkonsulat der VR China in Chabarowsk hat am Donnerstag bestätigt, dass am 20. August vom Chemiewerk "Cianbai" in der Stadt Xiaohe zehn Kubikmeter Abwasser in den Fluss Manniu, einen Nebenfluss des Sungari, abgelassen worden waren. Daraufhin ließ die Verwaltung der Provinz Jilin Deiche mit aktivierten Kohlen bauen. Dank dieser Maßnahmen sei die Verschmutzung des Flusses Manniu vor der Mündung in den Fluss Sungari lokalisiert, hieß es.

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