15:34 20 Juni 2018
SNA Radio
    Panorama

    Chronik der Brände in russischen U-Booten der letzten 70 Jahre

    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 10

    In den letzten 70 Jahren gab es Großbrände in zwölf russischen U-Booten, was über 800 U-Boot-Matrosen und -Offiziere das Leben kostete.

    MOSKAU, 07. September (RIA Novosti). Bei einem Brand im russischen Atom-U-Boot "Daniil Moskowski" sind am heutigen Donnerstag zwei Marinesoldaten ums Leben gekommen. In den letzten 70 Jahren gab es Großbrände in zwölf russischen U-Booten, was über 800 U-Boot-Matrosen und -Offiziere das Leben kostete. Bei sechs Katastrophen kamen alle Besatzungsmitglieder ums Leben.

    12. April 1970: Das sowjetische Atom-U-Boot K8 versinkt im Atlantik nach einem schwerem Brand an Bord. Dabei kommen 52 Matrosen ums Leben. Die sowjetischen Kriegsmarine verlor erstmals ein Atom-U-Boot.

    07. April 1989: Ein Brand bricht an Bord des Atom-U-Boots K-278 Komsomolez in 386 Meter Tiefe im Norwegischen Meer nahe der Insel Medweschij aus. Die Besatzung des zur Nordflotte gehörenden U-Bootes kämpft sechs Stunden lang vergebens gegen die Flammen. Der Brand löst Explosionen aus, die Komsomolez versinkt mit 42 Besatzungsmitgliedern.

    12. August 2000: Bei der Katastrophe des ebenfalls zur Nordflotte gehörenden Atom-U-Boots Kursk in der Barentssee kommen alle 118 Mann ums Leben. Ursache waren Ermittlern zufolge Explosionen und ein starker Brand.

    21. November 2002: Ein kaputter Heizkörper verursacht einen Brand an Bord eines Atom-U-Bootes der Pazifikflotte. Das U-Boot musste danach außer Dienst gestellt werden. Der Unfall blieb für Mensch und Umwelt folgenlos.

    05. März 2003: Das Atom-U-Boot Pskow wird bei einem Brand in der zu der Nordflotte gehörenden Werft Rosljakowskij beschädigt. Menschen werden nicht verletzt.

    14. November 2004: Bei einer Explosion in einem Atom-U-Boot auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka stirbt ein Besatzungsmitglied.

    01. August 2005: Zwei Menschenleben forderte ein Brand an Bord des zur Verschrottung freigegebenen Atom-U-Bootes "Schtschuka" in einer Werft der nordrussischen Stadt Sewerodwinsk.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren