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    Flug des georgischen Hubschraubers über Südossetien war eine Provokation - Verteidigungsministerium

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    Das russische Verteidigungsministerium betrachtet das nicht genehmigte Überfliegen des Territoriums des südossetischen Konfliktraums durch einen georgischen Hubschrauber als Provokation.

    MOSKAU, 07. September (RIA Novosti). Das russische Verteidigungsministerium betrachtet das nicht genehmigte Überfliegen des Territoriums des südossetischen Konfliktraums durch einen georgischen Hubschrauber als Provokation.

    Wie der stellvertretende Oberbefehlshaber der russischen Landstreitkräfte, Generalleutnant Valeri Jewnewitsch am Donnerstag sagte, "war der Flug möglicherweise darauf gerichtet, eine gewaltsame Lösung des südossetischen Konfliktes zu provozieren".

    Die Information, dass sich der georgische Verteidigungsminister Irakli Okruaschwili an Bord der Maschine befunden habe, ziele darauf ab, "die Situation zu destabilisieren und einen Feuerüberfall von südossetischer Seite zu provozieren".

    Wie Jewnewitsch betonte, befolgen die Friedenskräfte im georgisch-ossetischen Konfliktraum strikt ihr Mandat und erfüllen die Beschlüsse der Gemischten Kontrollkommission.

    Der Generalleutnant betonte, zwar handele es sich hierbei um georgisches Territorium, aber der Hubschrauber sei über dem Konfliktraum geflogen, was nur mit Zustimmung aller vier Kovorsitzenden der Gemischten Kontrollkommission erlaubt sei.

    Die Behauptung, Russland habe eine einseitige Stellung bezogen, entspreche somit nicht der Wirklichkeit, betonte Jewnewitsch. Die georgische Seite "betritt den Weg einer Revision der Dokumente der Gemischten Kontrollkommission, die von ihren Vertretern unterzeichnet worden waren", so der stellvertretende Oberbefehlshaber.

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