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    Oligarchen: Die Luxushobbys der russischen Magnaten

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    MOSKAU, 30. September (RIA Novosti). Als Antwort auf die "Financial Times"-Topliste der extravagantesten Millionäre der Welt hat die russische Zeitung "Iswestija" ein Pendant für russische Oligarchen zusammengestellt.

    Über Roman Abramowitsch, reichster Russe und Gouverneur von Tschukotka, sei längst alles bekannt, schreibt "Iswestija". Er mag Fußball, sonst braucht er nichts. Auch Wladimir Potanin, Chef des Mammutkonzerns Interros, macht aus seinen Hobbys keinen Hehl. Er liebt alles, was mit Wasser zu tun hat. Zum Beispiel wäre da der Extremsport Jetski. Seine Tochter Nastja ist Weltmeisterin, sein Sohn Iwan russischer Champion. Und Potanin verbringt seine Freizeit am liebsten mit seinen Nächsten. Er ist also der Millionär mit dem meisten Familiensinn.

    Auch Michail Fridman, Chef der Alpha Group, hat seine Leidenschaften. Etwa vor einem Jahr hat er ein kleines Restaurant für erlesene Gesellschaft eröffnet. Abends treffen sich dort seine Kollegen und Freunde. Eine leichte Jazzmusik ist zu hören. Und der Oligarch setzt sich manchmal an das Piano, um Melodien zu spielen. Außerdem, schreibt "Iswestija", liege dem Chef und Inhaber der Alpha Group die Philosophie der Samurais nahe, und er bekomme deshalb für alle Feiertage Samurai-Schwerter geschenkt.

    Auch der Inhaber des Metallurgiekombinats Nowolipezk, Wladimir Lissin, hat ein Faible für Waffen. Seine bevorzugte Freizeitbeschäftigung ist Schießen (nach Gerüchten auf alles, was sich bewegt).

    Und der Aluminiummagnat Oleg Deripaska steht auf Ballett. Er ist sogar Mitglied des Kuratoriums des Bolschoi-Theaters. Außerdem ranken Gerüchte um seine seltsame Manie, sich zu kleiden. Auf Geschäftsunternehmen trägt er funkelnagelneue Kleidung. Doch, wie man zu lästern pflegt, gibt sich der Magnat bei Besuchen bei den Behörden betont lässig, um nicht zu sagen salopp. Ob er sich beleidigt fühle, schreibt "Iswestija", wenn man ihn als diskretesten unter seinesgleichen betitelt?

    Der Teilhaber von Norilsk Nickel Michail Prochorow wird von der Zeitung als begehrtester russischer Milliardär gekürt. Der 40jährige Junggeselle ist ein Jagdobjekt Moskauer Mädchen. Ob jung oder nicht mehr ganz jung, streifen sie die Clubs auf der Suche nach Prochorow durch. In der Gerüchteküche heißt es, dass Prochorow die Gunst der Stunde gerne nutzt. Er führt die Mädchen gern mit sich um die ganze Welt, verspricht aber keiner die Heirat. Er hat eine Leidenschaft, die gilt aber dem Basketball. Er spielt schon seit langem, zumal er von der Größe dazu geeignet ist. Vor kurzem wurde er zum Teilhaber der Basketballmanschaft ZSKA.

    Was die Financial Times angeht, hat sie nur einen russischen Oligarchen auf ihre Hitliste gesetzt und zwar den Wodka-Magnaten Rustam Tariko, der als Veranstalter der luxuriösesten Parties und Besitzer des schnellsten Bootes der Welt bekannt wurde.

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