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    Husseins Vizepräsident kann zum Erhängen verurteilt werden - Gerichtsverhandlung vertagt

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    KAIRO, 25. Januar (RIA Novosti). Das Oberste Militärgericht des Irak hat den Termin der Gerichtsverhandlung verschoben, bei der ein härteres Urteil gegen den Vertrauten von Saddam Hussein und früheren Vizepräsidenten des Landes, Taha Jassin Ramadan, gefällt werden kann.

    Wie irakische Medien aus Bagdad berichten, ist die Gerichtsverhandlung auf den 12. Februar verschoben worden, weil einer der Rechtsanwälte des Angeklagten nicht zur Verhandlung erschienen war.

    Ramadan war am 05. November wegen des Massenmordes an den Einwohnern des schiitischen Ortes Dudschail 1982 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer die Höchststrafe für „Mittäterschaft bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ beantragt.

    Einen Monat nach Urteilsverkündung hat das Appellationsgericht des Irak den Richterspruch gegen den ehemaligen Vizepräsidenten für zu mild befunden und den Fall zur Neuverhandlung mit der Forderung nach einer Todesstrafe an das Oberste Militärgericht zurückverwiesen.

    Die Rechtsanwälte, die Saddam Husseins Gefolgsleute verteidigen, befürchten, dass das Oberste Militärgericht der Forderung nachgibt. Sollte der Angeklagte zum Erhängen verurteilt werden, wird der Richterspruch gemäß der Rechtslage spätesten 30 Tage nach seiner Verlesung vollstreckt.

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