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    Lettland: Extremistische Kräfte planen wieder einen „Marsch der Legionäre“

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    RIGA, 25. Januar (RIA Novosti). Bei der Stadtversammlung von Riga ist am Donnerstag ein Antrag auf die Durchführung eines Marsches zu Ehren der einstigen SS-Soldaten am 16. März eingegangen.

    Mit dieser Initiative trat das Zentrum „Gustav Celmins“ auf. Sie wurde bereits von den rechtsradikalen Organisationen „Klub 415“ und „Alles für Lettland“ unterstützt.

    Das Zentrum „Gustav Celmins“ ist eine bisher wenig bekannte gesellschaftliche Organisation, die den Namen des lettischen Faschismus-Ideologen trägt, der in den 30er Jahren die nazistische Organisation „Perkonkrusts“ („Donnerkreuz“) gegründet hatte. Vor dem Zweiten Weltkrieg galt sie in Lettland als terroristisch und war daher verboten.

    Am 16. März jedes Jahres finden in Lettland traditionell Märsche ehemaliger SS-Legionäre und ihrer Mithelfer statt, die weltweit eine große Resonanz hervorrufen. 2006 wurde dieser Marsch offiziell verboten und die meisten Teilnehmer der verbotenen Veranstaltung wurden verhaftet.

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