00:28 17 Oktober 2018
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    Bürgerrechtler rufen zum Holocaust-Gedenktag auf

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    MOSKAU, 25. Januar (RIA Novosti). Am internationalen Holocaust-Gedenktag für die Opfer des Holocausts, welcher laut einer Entscheidung der UNO-Vollversammlung jährlich am 27. Januar begangen wird, ist es von besonderer Wichtigkeit, sich an die Lehren aus dieser Tragödie zu erinnern, meinen die Bürgerrechtler.

    „Dieser Tag des Gedenkens und der Mahnung ist sehr wichtig. Wir sollten mehr und mehr über den Holocaust sprechen, damit die Leute wissen, was das ist. Wir leben leider in einer Zeit, in der es unmöglich ist, den Holocaust zu vergessen“, sagte die Präsidentin des „Holocaust“-Zentrums, die Schriftstellerin Alla Gerber am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bei RIA Novosti.

    Wie Gerber mitteilte, findet an diesem Tag im Literatenhaus in Moskau ein Erinnerungsabend statt, der dem Andenken an die Opfer des Holocausts gewidmet ist und an dem die Gewinner des fünften internationalen Schülerwettbewerbs für den besten Aufsatz zum Thema „Erinnerung an den Holocaust - der Weg zur Toleranz“ ausgezeichnet werden. Das Preisausschreiben wird vom „Holocaust“-Zentrum organisiert.

    „Zum Wettbewerb wurden in diesem Jahr mehr als 700 Arbeiten aus 10 Ländern und 37 Regionen Russlands eingereicht“, sagte Gerber.

    Laut dem Chef des Moskauer Büros für Menschenrechte, Alexander Brod, brauchen besonders Journalisten Informationen über den Holocaust.

    Laut Brod hat das Büro zusammen mit dem Zentrum und der Stiftung „Holocaust“ ein Projekt unter dem Namen „Erinnerung und Mahnung“ begonnen. „Wir werden monatlich vor Massenmedien, vor Journalisten auftreten“, sagte Brod auf der Presskonferenz.

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