19:52 15 November 2018
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    Moskau: OB Luschkow bezeichnet Schwulen-Parade als „Satanshow“

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    „Im vorigen Jahr wurde auf Moskau wie niemals zuvor Druck verübt, damit eine Gay-Parade, die keinen anderen Namen als eine Satanshow verdient, hier stattfinden kann. Wir haben sie nicht zugelassen und tun das auch in Zukunft nicht“, sagte Luschkow in seiner Rede im Kremlpalast bei den 15. Weihnachtslesungen.

    MOSKAU, 29. Januar (RIA Novosti). Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow will in Moskau keine Schwulen-Parade haben.

    „Im vorigen Jahr wurde auf Moskau wie niemals zuvor Druck verübt, damit eine Gay-Parade, die keinen anderen Namen als eine Satanshow verdient, hier stattfinden kann. Wir haben sie nicht zugelassen und tun das auch in Zukunft nicht“, sagte Luschkow in seiner Rede im Kremlpalast bei den 15. Weihnachtslesungen.

    Der Bürgermeister dankte dem Patriarch von Moskau und ganz Russland, Alexij II., für seine Unterstützung in der schwierigen Situation, als Moskau laut Luschkow von allen Seiten, vor allem aus dem Westen, unter Druck stand.

    „Die religiöse Philosophie stellt heute eine Glaubenskrise im Westen fest. In einigen europäischen Ländern werden homosexuelle Partnerschaften gesegnet, in den ersten Schulklassen bekommen die Kinder Materialien über Sexualkunde. Auf das reine kindliche Bewusstsein wirkt das wie moralisches Todesgift“, meint Luschkow.

    Er erklärte, dass „Propaganda von homosexuellen Beziehungen“ „Gotteslästerung, getarnt als Künstler- und Redefreiheit“ und eine Wiederkehr des Faschismus unzulässig seien. „Wir werden unseren Kampf gegen Fremdenhass, Chauvinismus, Hass und Gewalt stets weiterführen“, versprach der Bürgermeister.

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