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    Orangefarbener Schnee in Sibirien: Experten rätseln über Ursache des Niederschlags

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    Der gelb- und orangefarbene Schnee, der in den zwei vergangenen Tagen die mehrere Rayons in drei sibirischen Gebieten - Omsk, Tjumen und Tomsk - bedeckt hat, stelle keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar.

    MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Der gelb- und orangefarbene Schnee, der in den zwei vergangenen Tagen die mehrere Rayons in drei sibirischen Gebieten - Omsk, Tjumen und Tomsk - bedeckt hat, stelle keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen dar.

    Das teilte am Freitag eine Abteilung aus dem staatlichen Wetterdienst Rosgidromet RIA Novosti mit.

    Wie die Pressestelle des Wetterdienstes heute berichtet, kann man momentan keine konkreten Angaben machen, denn die vor Ort entnommenen Proben werden gerade untersucht. Die Ursache und Herkunft des seltsamen Niederschlags seien auch noch nicht festgestellt worden.

    Die ersten Tests hätten jedoch ergeben, dass in den Proben stickstoffhaltige Substanzen vorhanden sind.

    Die Experten verweisen darauf, dass die Konzentration dieser Substanzen drei- bis viermal höher als die höchst zulässige Norm sei, was bedeute, dass die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung nicht gefährdet sei. Eine Extremsituation liege demnach nicht vor.

    Dabei wurde betont, dass weder starker Wind noch ein Zyklon in den drei Gebieten in dieser Zeit registriert worden sei.

    Es gibt Spekulationen, dass die gelbliche oder orange Verfärbung auf Schwefel verweisen kann. Es könne sich aber auch um Eisenverbindungen handeln, die von den Metallurgiebetrieben im benachbarten Kasachstan ausgestoßen wurden.

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