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    Illegaler Umlauf radioaktiver Materialien um 45 Prozent gestiegen

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    MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Nach vorläufigen Angaben der internationalen Atomenergieagentur (IAEO) sind 2006 weltweit 149 Zwischenfälle registriert worden, die mit dem illegalen Umlauf, darunter dem Verschwinden radioaktiver Materialien, zu tun haben.

    Diese Informationen enthält ein Bericht des Zentrums für die Nuklearsicherheit der IAEO. 2005 habe die Agentur 103 solche Zwischenfälle registriert. Von den 149 Zwischenfällen im Jahre 2006 hätten 15 mit der Beschlagnahme von radioaktiven Materialien bei Personen zu tun, die sie illegal besaßen.

    „Einige von ihnen versuchten, die radioaktiven Materialien zu verkaufen oder sie über Grenzen zu schmuggeln“, heißt es im Bericht.

    In dem Dokument wird bemerkt, dass sechs der 15 Zwischenfälle mit nuklearen Stoffen zu tun hätten. In fünf Fällen figurierten Natururan, abgereicherte Uran und Thorium, in einem Fall hochangereichertes Uran.

    „Im letzten Fall berichtete Georgien, dass im Februar 2006 bei einer kriminellen Gruppe in Tiflis 79,5 Gramm hochangereichertes Uran (bis 89 Prozent) beschlagnahmt wurden“, berichtet die IAEO.

    Im Bericht heißt es, dass die restlichen 134 Zwischenfälle Entwendungen und Verlust radioaktiver Materialien, überwiegend radioaktiver Quellen, betrafen.