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    Der in drei russischen Gebieten gefallene farbige Schnee ist nicht radioaktiv

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    Der farbige Schnee, der in den russischen sibirischen Gebieten Omsk, Tomsk und Tjumen gefallen ist, ist nicht radioaktiv.

    JEKATERINBURG, 02. Februar (RIA Novosti). Der farbige Schnee, der in den russischen sibirischen Gebieten Omsk, Tomsk und Tjumen gefallen ist, ist nicht radioaktiv.

    Das teilte der Pressedienst des Ural-Wetterdienstes (Uralgidromet) am Freitag gegenüber RIA Novosti mit.

    „Die gefallenen Niederschläge mit einer untypischen Farbe (von hellgelb bis orange), Ölfarben und einem muffigen Geruch sind vielleicht Schadstoffe“, sagte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

    Das Zivilschutzministerium bestätigte die Information, dass im farbigen Schnee keine Strahlungsspuren festgestellt wurden.

    Der Uralgidromet-Sprecher bemerkte, dass noch keine genauen Informationen vorlägen, woraus die gefallenen Niederschläge bestehen. Ihre Herkunft werde ermittelt, sagte er.

    „Es liegen auch keine Informationen vor, welche Auswirkungen sie auf das menschliche Befinden haben. Noch haben wir keine Beschwerden bekommen“, fügte er hinzu.

    Dabei verlautet aus dem Zivilschutzministerium, dass die Bevölkerung die Bezirke mit dem ungewöhnlichen Schnee nicht aufsuchen solle. Es soll eine Untersuchung der Zusammensetzung der Atmosphäre in diesen Bezirken organisiert werden.

    Das Zivilschutzministerium untersagt die Verwendung des gelben Schnees für Haushaltszwecke und die Nutzung von Wasser aus offenen Quellen.

    „In die Bezirke mit diesem Schnee muss Trinkwasser geliefert sowie der Tier- und Geflügelauslauf verboten werden“, sagte der Sprecher aus dem Zivilschutzministerium.

    Hellgelber und orange Schnee fiel in den russischen Gebieten Tomsk, Tjumen und Omsk. Die beiden letzteren Gebiete grenzen an Kasachstan, über das die Flugbahnen der Raumapparate führen, die vom Raumbahnhof Baikonur in den Weltraum gestartet werden.

    Die föderale Weltraumagentur Roskosmos teilte gegenüber RIA Novosti mit, dass der farbige Schnee mit den Raketenstarts nichts zu tun hätte.

    Laut Experten ist der Schnee für Menschen nicht gefährlich, seine Färbung stammt von einem erhöhten Gehalt an Metallen.

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