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    Umweltbeamter droht allen Schuldigen am bunten Schnee Strafen an

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    MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Wenn es sich herausstellen sollte, dass der Schnee in Sibirien wegen Schadstoffemissionen bunt gefärbt war, werden die Umweltsünder strafrechtlich verfolgt.

    Das sagte der Vizechef der russischen Umweltbehörde, Oleg Mitwol, am Freitag.

    „Wenn der Schuldige gefunden ist, wird ein Strafverfahren gegen das umweltschädliche Unternehmen eingeleitet“, sagte er.

    Mitwol wies darauf hin, dass in drei sibirischen Regionen - Omsk, Tomsk und Tjumen - am 31. Januar gelb und orange gefärbter Schnee gefallen war.

    Nach den ersten chemischen Analysen der Proben enthält der Schnee Ton- und Sandpartikel aus versalzenem Boden sowie ölige Fragmente, so Mitwol.

    „Am Montag gibt es mehr Details, nach der endgültigen chemischen Analyse wird es klar sein, was das für ein Stoff ist“, sagte Mitwol.

    Der Vizechef der Umweltbehörde bemerkte, dass die Unternehmen über Unfälle berichten müssen, jedoch in der Regel schweigen.

    Wie ein Pressesprecher der Gebietsverwaltung des Zivilschutzministeriums von Tomsk der RIA Novosti mitteilte, war der Schnee, der am 31. Januar in den Gebieten Omsk, Tomsk und Tjumen fiel, durch Ton- und Sandpartikel gelb gefärbt.

    Der Sprecher sagte, dass diese Partikel höchstwahrscheinlich vor einigen Tagen während der Staubstürme im Nordkasachstan in die Oberschichten der Atmosphäre geraten waren und dann als Niederschlag in den sibirischen Regionen fielen.

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