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    Verdächtige US-Astronautin Lisa Nowak wurde ärztlich begutachtet

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    WASHINGTON, 08. Februar (RIA Novosti). Die erste NASA-Astronautin Lisa Nowak, die eines Mordanschlags verdächtigt wird, musste sich im Johnson Space Center in Houston medizinischen Gutachtern stellen, darunter auch Psychologen. Wie die NASA bekannt gegeben hat, wird Nowak nicht im Space Center verbleiben, sondern sich bei ihrer Familie aufhalten.

    Am Dienstag war Nowak offiziell des Mordanschlags, der Körperverletzung, des versuchten Autodiebstahls und des Versuchs der Geiselentführung angeklagt worden. Unter Hinterlegung einer Kaution von 25 000 US-Dollar und unter der Auflage, bis zum Prozess ein elektronisches Armband zu tragen, war sie aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

    Das Gericht untersagte ihr jeden Versuch, sich der Ingenieurin Colleen Shipman, die sie angegriffen haben soll, zu nähern. Das Motiv der Tat lag in Eifersucht. Beide Frauen haben den Shuttle-Piloten William Oefelein verehrt. Im Auto der Beschuldigten sind elektronische Liebesbriefe aufgefunden worden, die Shipman und Oefelein einander geschrieben hatten. Außerdem war ein Brief gefunden worden, in dem Nowak ihre Liebe zu dem Astronauten eingestanden hatte. Shipman hatte ferner angegeben, sie sei schon seit zwei Monaten von Nowak verfolgt worden.

    Bei einem Schuldgeständnis droht Nowak eine Freiheitsstrafe von 30 Jahren bis lebenslänglich.

    Die Familie hat inzwischen in einer Erklärung darauf hingewiesen, dass Nowak und ihr Ehemann, ein Mitarbeiter in der Flugleitzentrale Houston, seit 19 Jahren verheiratet sind und drei Kinder haben. Vor einigen Wochen hätten sie sich jedoch getrennt.

    Die amerikanischen Medien berichten, dass es in Nowaks Familie auch früher schon Probleme gegeben hat.

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