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    Dmitri Medwedew hat höchstes Rating unter Präsidentenanwärtern

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    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). In den letzten drei Monaten hatte der russische Erste Vizepremier Dmitri Medwedew mit 19 bis 22 Prozent der Stimmen stabil das höchste Rating unter den Präsidentenanwärtern.

    Der Erste Vizepremier und Ex-Verteidigungsminister Sergej Iwanow erreichte Mitte Februar mit zehn Prozent den zweiten Platz unmittelbar nach seiner Beförderung. So lauten die Ergebnisse einer Meinungsumfrage des Allrussischen Zentrums WZIOM, für wen die Russen bei den Präsidentenwahlen am 02. März 2008 stimmen würden, vorausgesetzt, dass die russische Verfassung dem derzeitigen Präsidenten, Wladimir Putin, die dritte Amtszeit verbietet.

    Vor seiner neuen Ernennung teilte Iwanow den zweiten Platz mit dem LDPR-Parteichef Wladimir Schirinowski, KP-Parteichef Gennadi Sjuganow und Zivilschutzminister Sergej Schojgu. Jeder von ihnen hatte vier bis sechs Prozent der Stimmen. Ein Zehntel der Befragten würde nicht an den Wahlen teilnehmen, ein Viertel hatte sich nicht entschieden.

    Gegenwärtig unterstützen 81 Prozent der Befragten Präsident Putin in seinem Amt. Unter diesen Befragten würden 24 Prozent für Medwedew, elf Prozent für Iwanow und fünf Prozent für Schirinowski stimmen. Unter den Gegnern von Putin (13 Prozent der gesamten Befragten) würden 14 Prozent für Sjuganow, acht Prozent für Schirinowski und fünf Prozent für Medwedew stimmen.

    Unter den Anhängern der „Machtpartei“ - „Einheitliches Russland“ - ziehen 29 Prozent der Befragten Medwedew vor. Ihm folgen Iwanow mit 15 Prozent und erst dann der Vorsitzende der Partei und der Staatsduma, Boris Gryslow, mit zwei Prozent. Unter den prokommunistischen Wählern möchte die Hälfte (49 Prozent) Sjuganow im Präsidentensessel sehen. Je fünf bis sechs Prozent würden für Iwanow und Schirinowski stimmen. Unter den Anhängern der LDPR wollen zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) bei den nächsten Präsidentenwahlen für Schirinowski, acht Prozent für Schojgu, je fünf Prozent für Iwanow und die Gouverneurin von St. Petersburg, Valentina Matwijenko, stimmen.

    WZIOM führte seine Meinungsumfrage am 17. und 18. Februar 2007 durch. Befragt wurden 1 600 Personen aus 153 Ortschaften in 46 russischen Gebieten, Regionen und Republiken.

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