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    Paul Joyal war mit Litwinenko und Ex-KGB-General Kalugin bekannt

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    Wie der amerikanische Fernsehsender MSNBC berichtete, liegen der Washingtoner Polizei derzeit keine Hinweise vor, dass es bei dem Attentat auf Litwinenko-Bekannten Joyal eine russische Spur gibt.

    WASHINGTON, 03. März (RIA Novosti). Wie der amerikanische Fernsehsender MSNBC berichtete, liegen der Washingtoner Polizei derzeit keine Hinweise vor, dass es bei dem Attentat auf Litwinenko-Bekannten Joyal eine russische Spur gibt. Es gibt auch keine Bestätigungen, dass der Ex-Wachchef im US-Senat, Paul Joyal, tot ist. Der Fall könnte, wie es hieß, der steigenden „Straßenkriminalität“ zugeordnet werden.

    Inzwischen befasst sich mit diesem Fall aber auch das FBI, das in der Regel bei „Straßenkriminalität“ nicht eingeschaltet wird.

    Joyal war am Donnerstag abend in einem Washingtoner Vorort beschossen worden. Augenzeugen sahen zwei Personen, die vom Tatort wegliefen. Nach Angaben des US-Fernsehsenders NBC bat der schwer verletzte Joyal kurz darauf seine Frau gebeten, den früheren russischen KGB-General Oleg Kalugin, mit dem er sich etwas früher im Washingtoner Spionagemuseum getroffen hatte, anzurufen.

    Oleg Kalugin war lange Jahre Chef des sowjetischen Spionagenetzes in den USA, wohin er sich Mitte der neunziger Jahre absetzte. In Russland wurde Kalugin 2003 in Abwesenheit zu 14 Jahren Gefängnis wegen Spionage für den Westen verurteilt. In den USA, die seine Auslieferung an Russland ablehnten, ist der Ex-General ein prominenter Buchautor mit Spezialgebiet Kalter Krieg und Spionage.

    Außerdem war Joyal mit dem in London vergifteten Ex-Offizier des russischen Geheimdienstes Alexander Litwinenko bekannt.

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