08:25 23 August 2017
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    Japan will sich für Missbrauch von Frauen im Zweiten Weltkrieg nicht entschuldigen

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    TOKIO, 05. März (RIA Novosti). Der japanische Premier Shinzo Abe will sich für den Missbrauch chinesischer und koreanischer Frauen, die die Kaiserarmee im Zweiten Weltkrieg als Prostituierte hielt, nicht entschuldigen.

    Wie Abe am Montag im Parlament sagte, wird er seine Haltung nicht ändern, selbst wenn das US-Repräsentantenhaus eine entsprechende Resolution annehmen würde.

    Der US-Kongress forderte vor kurzem von Tokio eine offizielle Entschuldigung wegen der Prostitution von Frauen aus China und Korea.

    Abe verwies darauf, dass 1993 der damalige Generalsekretär des Ministerkabinetts, Yohei Kono, sich bereits „für die Soldatenbordelle der japanischen Kaiserarmee“ entschuldigt hatte.

    Die jüngste Aussage des japanischen Regierungschefs, die Kaiserarmee sei an dem Missbrauch von rund 200 000 Frauen in China und Korea nicht beteiligt gewesen, hat in Südkorea und China große Empörung ausgelöst.

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